[Zuhause ] 25 Juli, 2009 09:17
Einige Bilder der 6 wöchigen Radtour
[Schweden ] 02 Juli, 2009 16:00

Nach Husten, Schnupfen etwas Fieber bin ich nun auf dem Weg der Besserung. Schon seit ueber einer Woche bin ich in Stockholm und habe noch nicht allzuviel von der Stadt gesehn, da ich groesstenteils im Bett war. Dafuer habe ich einige nette Meschen kennengelernt. Hoffe bald wieder in die Pedale treten zu können und einen Weg bis Kopenhagen zu finden...

[Schweden ] 26 Juni, 2009 19:47

Nachdem ich nun mit Anni von Helsinki nach Tampere gefahren bin (es waren unglaublich 170 km an einem Tag, mit Regen und leichtem Gegenwind) haben wir uns dort bei ihrer Schwester ausgeruht. Anschliessend sind wir weiter nach Norden, bis kurz vor Vaase. Es sollte eine kalte Nacht werden, so haben wir uns nach einem guten Schlafplatz gesucht und eine leerstehende Elchjägerhuette gefunden. Mit Feuer wurde es auch schnell warm, allerdings bin ich in den fruehen Morgenstunden aufgewacht und war dem gefuehlten Erfriehrungstod nahe und zuendete schnell das Feuer wieder an.

Am nächten Tag waren wir beide nicht besonders gut gelaunt. Wir beschlossen nicht weiter zusammen nach Norden zu gehen und fuhren mit dem Zug nach Tampere zurueck. Ich hatte einen ordendlichen Schnupfen, Anni wollte sich ebenfalls ausruhen. Bin nun mit der Fähre ueber Åland bis Stockholm gefahren und versuche immernoch meine Erkältung auszukurieren. Naja, ist leider nicht immer alles wier man es sich vorstellt, gehört aber auch dazu.

[Finnland ] 15 Juni, 2009 17:46

Erstaunlich wie populär Radfahren ist, besonders bei der älteren Generation, die in Gruppen ueber die Radwege herfallen. Umsomehr freute es mich einen jungen Radfahrer zu sehen: Nico aus Frankfurt hatte mit seinem schwer beladenen Mountain-Bike ähnliches vor. Bis nach Berlin sollte es bei ihm gehen und so fuhren wir gemeinsam bis zur Saale/Elbe Muendung.

Sturm und Regen waren ständige Begleiter bis ich letzlich in Rostock auf die Fähre nach Helsinki wartete. Die meisten Reisenden sind sehr offen und kontaktfreudig und so war ich auf der Fähre nicht lange allein. Panu und Eya aus Finnland wussten viel zu erzählen und so wurden die zwei Tage nicht lang.

Seit gestern bin ich nun in Helsinki und wurde gleich mit einer vorgeheitzten Sauna und einem leckeren Abendessen empfangen. Wir sind nun im Haus von Annis Tante und werden morgen nach Tampere fahren. Wir versuchen die ca. 200 km an einem Tag zu schaffen, mal sehen ob es klappt. In diesem Sinne...

Kaikki on hyvin, Hei Hei!

[Zuhause ] 08 Juni, 2009 21:27

Voller Elan startete ich am Freitag mit 4 schwer beladenen Radtaschen und Radelte erstmal nach Langenau. Dort ist es mir aus irgendwelchen Gründen passiert vom Weg abzukommen, es lag vermutlich an der Beschilderung und plötzlich fach ich mich im Wald wieder und Radelte einen Berg hoch. Naja, so hab ich mir es nicht vorgestellt, als ich dann kurz vor Hintertupfingen eine Bäuerin fragte und sie meinste ich könnte gleich wieder den ganzen Berg runterfahren. Dann lief es allerdings gut und nach 100 km stehe ich vor der geschlossenen Jugendherbege in Aalen, als alternative Unterkunft bietet sich die "Villa Rad" an, kostete auch nur doppelt so viel, dafür bekam ich morgens auch noch eine ausgedruckte Karte meiner nächsten Etappe mit.

Der zweite Tag hat sich etwas verregneter präsentiert. Nach einigen Irrfahrten in der schlecht beschilderten Stadt ging der Weg richtung Ellwangen. Als ich dann mit einem 50kg schweren Rad am nicht endenwollendem Berg bei strömenden Raden stand kam mir kurz der Gedanke ob es nicht doch schöner wäre jetzt im Aussendienst der Telekom zu arbeiten: Nein!

Nach mühsamen 40km erreichte ich die Ortschaft Rechenberg in dem ein Schloss steht, dass zur Jugendherberge gemacht wurde. Warum nicht hier bleiben? Etwas komisch war es mir schon als einziger Gast in diesem rießigen Gebäude zu sein, und anscheinend wurde auch niemand erwartet, da es zum Frühstück neben 2 schlappen Wecken noch 4 Scheiden verschimmeltes Brot gab.

Der nächste Morgen überraschte mich mit Regen und Sonne und Regen und Sonne, ganz viel Regen und zum Schluss nochmals Sonne. Dabei erreichte ich das unglaublich schöne und touristische Rotenburg ob der Tauber und das "liebliche Taubertal".

 Heute erreichte ich Schweinfurt und überlege die nächte Etappe mit dem Zug zu fahren, da es zum einen sehr berging wird und zum anderen keine Fahradwege entlang "Meiner Route" verlaufen. bis bald, evt. mit Bildern...

[Zuhause ] 03 Juni, 2009 22:11

Nun ist es soweit: Am 5. werde ich Ulm auf zwei Rädern verlassen und voraussichtlich so schnell nicht wiederkommen. Auf Etappen bis Rostock, dann die Fähre nach Helsinki um dann Anni zu treffen und mit ihr den Norden Europas zu erkunden. 

Ich freu mich :)  

[Zuhause ] 02 Mai, 2009 20:41

Nach dieser wunderbaren Reise bin ich nun wieder in Deutschland. Diesen Sommer ist eine Radreise bis nach Finnland geplant um dort mit Anni (einer Finnin die ich in Singapur kennengelert habe) evt. bis ans Nordkap zu fahren. 

Nach der Reise ist vor der Reise, jedenfalls für mich. Die Frage: "Wie gehts weiter?" steht im Raum und darum kümmere ich mich dieser Tage. 

 

 

Die beste Zeit habe ich in einer Fotoshow zusammengestellt:

[Neuseeland ] 17 Februar, 2009 05:33

Am schoenen Strand von Dunedin und schonwieder habe ich einen Sonnenbrand (nicht umsonst heisst hier der groesste Hersteller von Sonnencreme "cancer society").

 

Links Fiona aus Hamburg, rechts (Name vergessen) aus Mexiko

[Neuseeland ] 03 Februar, 2009 23:22

  

In den Watercaves bei Mt. Cook: Mattihas, Joschi

 

Mit Joschi und Rona auf dem Weg zur Miller Hut, bei Mt. Cook, dem hoechsten Berg Neuseelands.

 

Nach 1000 Km ist der Motor heiss geworden, ich musste das Auto abschleppen lassen. Totalschaden, die Reperatur wuerde soviel wie das Auto kosten. Habe das Auto bei der Werkstatt gelassen, bin mit dem Bus zurueck nach Dunedin gefahren.  

[Neuseeland ] 06 Januar, 2009 19:19

Selbst wenn man von seiner Familie 21k Km getrennt ist, muss man Weihnachten nicht allein verbrigen. Wir hatten ein sehr schoenes Fest mit Mele und Familie, Ihr Bruder sowie Kinder ergaben eine grosse Runde. In Neuseeland wird, nach Amerikanischem Vorbild am 25. gefeiert, der 24. ist nur der "Christmas Eve".

Ich wollte wieder etwas vom Land sehen und so bin ich mit Joschi und Mattihas zu Mt. Sommers gefahre. In drei Tagen sind wir um den Berg gelaufen, hatten sehr steile Anstiege und Abstiege und goennten und ein kuehles Bad in den kristallklaren Wassern der "Water Caves". Dann ging es zu Lake Tekapo an dem wir Silvester mit Gluehwein im Zelt verbracht haben. Mattihas ist zurueck nach Cristchruch um einen Freund zu treffen, wir sind weiter zu Lake Pukaki, einem groesseren See in dem man bei guten Wetter den groessten Berg Neuseeland spiegeln sieht: Mt. Cook ist 3700 m hoch und es sind nicht wenige bei seiner Besteigung umgekommen. Kaum naeherten wir uns dem Berg, fieng es an zu regnen, was sich die naechten 2 Tage nicht aenderte. Am 3. Tag trafen wir auf einem Parkplatz Rona aus Israel, sie wollte bis zu einer Huette des Mt. Cook wandern, aber nich allein. Es erwarteten uns kalte Winde und Schneetreiben, leider blieb Mt.Cook fuer uns unsichtbar. 

Von der Mitte des Landes fuehren wir wieder an die Ostkueste nach Oamaru, einer kleinen Stadt die fuer ihre Pinguine bekannt ist. Tagsueber kann man den "Blue Penguin" am Strand sehen. Ab 8 Uhr abends laufen die "Yellow Eyed Penguins" durchdie Stadt und geben seltsame Geraeusche von sich (habe zuvor noch nie einen Pinguin geheort).

Nach einer schoenen Nacht am Strand wurden wir gesten von der Polizei angehalten weil wir "zu langsam" waren und den Verkehr behindern wuerden. Joschi ist gefahren und hatte keinen internationalen Fueherschein, Rona hat ein eigenes Auto und angeblich eine Karte waehrend der Fahrt gelesen, beide bekamen einen Strafzettel ueber 150 Dollar.

Nach dieser Belehrung sind wir so schnell wie moeglich nach Dunedin gefahren und in  "Pennys Backpacker" eingecheckt. Mal sehen was der Tag bring, ich haette grosse lust hier zu Arbeiten, wenn sich etwas ergibt bleibe ich, ansonsten reise ich weiter. 

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