Voller Elan startete ich am Freitag mit 4 schwer beladenen Radtaschen und Radelte erstmal nach Langenau. Dort ist es mir aus irgendwelchen Gründen passiert vom Weg abzukommen, es lag vermutlich an der Beschilderung und plötzlich fach ich mich im Wald wieder und Radelte einen Berg hoch. Naja, so hab ich mir es nicht vorgestellt, als ich dann kurz vor Hintertupfingen eine Bäuerin fragte und sie meinste ich könnte gleich wieder den ganzen Berg runterfahren. Dann lief es allerdings gut und nach 100 km stehe ich vor der geschlossenen Jugendherbege in Aalen, als alternative Unterkunft bietet sich die "Villa Rad" an, kostete auch nur doppelt so viel, dafür bekam ich morgens auch noch eine ausgedruckte Karte meiner nächsten Etappe mit.

Der zweite Tag hat sich etwas verregneter präsentiert. Nach einigen Irrfahrten in der schlecht beschilderten Stadt ging der Weg richtung Ellwangen. Als ich dann mit einem 50kg schweren Rad am nicht endenwollendem Berg bei strömenden Raden stand kam mir kurz der Gedanke ob es nicht doch schöner wäre jetzt im Aussendienst der Telekom zu arbeiten: Nein!

Nach mühsamen 40km erreichte ich die Ortschaft Rechenberg in dem ein Schloss steht, dass zur Jugendherberge gemacht wurde. Warum nicht hier bleiben? Etwas komisch war es mir schon als einziger Gast in diesem rießigen Gebäude zu sein, und anscheinend wurde auch niemand erwartet, da es zum Frühstück neben 2 schlappen Wecken noch 4 Scheiden verschimmeltes Brot gab.

Der nächste Morgen überraschte mich mit Regen und Sonne und Regen und Sonne, ganz viel Regen und zum Schluss nochmals Sonne. Dabei erreichte ich das unglaublich schöne und touristische Rotenburg ob der Tauber und das "liebliche Taubertal".

 Heute erreichte ich Schweinfurt und überlege die nächte Etappe mit dem Zug zu fahren, da es zum einen sehr berging wird und zum anderen keine Fahradwege entlang "Meiner Route" verlaufen. bis bald, evt. mit Bildern...