Wenn man bekommt was man will und dann feststellt, dass man immernoch unzufrieden ist kann das ganz schoen frustrierend sein.

 

So schlimm war es nicht, es war anfangs sogar sehr schoen. Im Hostel habe ich Sabrina aus Deutschland und Ruben aus Holland kennengelernt die ebenfalls die Tour machen wollten. Der Weg fuehrte durch eine enge Schlucht, den Kauaeranga Fluss entlang, der Boden war noch feucht vom Vortag, es regnete leicht. Bis zu Huette waren fast 400 Hoehenmeter zu ueberwinden. Der Weg war doch schwieriger als gedacht, obwohl er im Reisefuehrer als easy markiert ist. Ruben hatte mit seiner sehr guten Kondition Sabrina und mich zurueckgelassen. Nach 3 Std. hatten wir die Huette erreicht. Es gab mehrere Wege zurueck, um etwas Abwechslung zu haben entschieden wir uns fuer einen laengeren. Durch den Regen war der Weg so aufgeweicht das wir fast permanent im Matsch steckenblieben, dann gings es in den Wald. Durch die hohen Baeume war es sehr dunkel umd wir konnten uns nur mithilfe von kleinen roten Pfeilen orientieren die alle paar Meter an den Baeumen befestigt waren. Es ging Bergauf, Bergab.. dann wurde es steinig. Vorankommen war sehr schwierig da der weg ueber riesige, mit Moos und dadurch rutschige Steine fuehrte. Nach 3 Stunden erreichten wir dann einen 3 m breiten Fluss ueber den wir permanten kreuzen mussten. Kurz gesagt, es war eine Oddysee.

Danach ist bei mir jegliche Lust auf weitere Ausfluege ins Gruene schlagartig verschwunden. Der Regen und die schlechte Beschinderung haben uns einen Strich durch die Rechung gemacht. Im nachhinein ein Abendteuer.

 

Jetzt sind wir in Tauranga, dort bleiben wir 2 Naechte, dann gehts weiter nach Rotorua, mal sehen was noch kommt, habe keine festen Plaene.